Roadstar HIF-1996D+BT Wood Turntable – Turntable (Wood, 33.45.78 RPM, DAB,DAB+,FM, 40 W, CD,CD-R,CD-RW, Fast Backup, Program, Random Repeat)
Herstellerinformationen
- Halbautomatischer Plattenspieler mit 3 Geschwindigkeiten: 33/45/78 Umdreh./Min. & Autostop
- DAB / DAB+ und FM-Tuner zum Empfang der digitalen DAB und analogen UKW-Radiosender
- CD/MP3-Player (CDA, CD-R, CD-RW), Kassetten-Wiedergabe, USB-Anschluss, Kopfhörer-Anschluss
- Encoding-Funktion: Überspielen Sie Ihre Schallplatten/Kassetten/CD’s/DAB+ in MP3-Format auf USB
- Lieferumfang: Musikanlage, Fernbedienung, Bedienungsanleitung
Vintage-Hi-Fi mit moderner Seele: Warum Kombigeräte wieder Sinn machen
Ein Design, das ins Wohnzimmer passt
Holzoptik, klare Linien und ein aufgeräumtes Frontpanel sorgen für einen warmen, wohnlichen Eindruck. Die Anmutung ist bewusst klassisch, ohne verspielt zu wirken. Das Gehäuse aus Holz bringt nicht nur Retro-Charme, sondern dämpft Vibrationen effektiv. Das zahlt sich beim Plattenspieler aus, weil die Nadel ruhiger läuft und Trittschall weniger Einfluss hat. Für viele ist genau diese Mischung aus Optik und Nutzen entscheidend: ein Gerät, das nicht wie Technik aussieht und trotzdem viel kann.
Ein Gerät, viele Quellen
Wer Musik sammelt, kennt das: Vinyl, CDs, Kassetten, Radio, Dateien, Streaming. Statt fünf Einzelgeräte zu stellen, bündelt eine kompakte Anlage diese Welten. Der Plattenspieler deckt die drei typischen Geschwindigkeiten ab, sodass LPs, Singles und Schellack-Platten laufen. Beim Radio gibt es digitalen Empfang über DAB+ für rauschfreien Sound und klassische UKW für regionale Sender. CDs werden ebenso abgespielt wie selbst gebrannte Discs, und über Bluetooth lassen sich Inhalte vom Smartphone drahtlos zuspielen. Der AUX-Eingang ergänzt das Paket für ältere Zuspieler, der USB-Anschluss nimmt Dateien entgegen oder dient als Aufnahmeziel. Ein Kopfhörerausgang bietet ruhiges Hören am Abend.
Vinyl alltagstauglich gemacht
Der Plattenspieler arbeitet halbautomatisch. Das heißt: Sie legen die Platte auf, setzen den Tonarm, und am Ende der Seite stoppt das Gerät selbstständig. Das reduziert Abnutzung der Nadel und verhindert endloses Kreisen im Auslauf. Drei Geschwindigkeiten sind nicht nur ein nettes Feature, sie sind notwendig, damit ältere Sammlerstücke korrekt laufen. Für Einsteiger ist die Bedienung unkompliziert, für Fortgeschrittene ist die stabile Drehzahl und die gedämpfte Lagerung wichtig, weil Gleichlauf und Resonanzen den Klang prägen. Wer häufig wechselt, freut sich über die klare Beschriftung und die zügige Umschaltung.
DAB+ statt Rauschen
Digitales Radio punktet mit sauberer Wiedergabe und zusätzlichem Programmangebot. Die automatische Sendersuche nimmt Arbeit ab, Favoriten lassen sich abspeichern. Bei schlechtem Empfang fällt der Klang nicht schleichend ab wie bei UKW, sondern bleibt stabil, bis die Feldstärke zu gering wird.
UKW bleibt dennoch relevant, etwa für lokale Inhalte oder ältere Hausanlagen, die über Antennenverteiler arbeiten. Gute Antennenplatzierung lohnt: nahe am Fenster, weg von stärkerer Störquelle, Kabel nicht geknickt. Wer wenig Aufwand will, startet mit der beigefügten Antenne und wechselt später bei Bedarf zu einer aktiven Variante.
CDs, Kassetten und die Details, die zählen
Der CD-Teil spielt gepresste und gebrannte Discs. Funktionen wie Titelprogrammierung, Zufallsmodus und Wiederholung sind praktisch, wenn man durch Alben springt oder kompakte Playlists bauen möchte. Die Spulfunktion hilft beim gezielten Ansteuern längerer Stücke. Das Kassettendeck hat Autostopp, was Bänder schont und Fehlstarts reduziert.
Alte Mixtapes bekommen damit wieder Bühne. Wichtig: Kassetten sind empfindlich, also Bänder vor dem Abspielen kurz vor- und zurückspulen, um Laufspannung zu glätten. Das verringert Gleichlaufschwankungen und steigert die Lesbarkeit bei älteren Aufnahmen.
Direktes Digitalisieren ohne PC
Ein echter Mehrwert ist die Direktaufnahme auf USB. Schallplatten, Kassetten, CDs, Radio, Bluetooth oder AUX lassen sich in MP3 sichern, ohne Computer. Das ist nützlich, wenn Archivieren oder mobiles Hören im Vordergrund steht. Für ein sauberes Ergebnis empfiehlt sich eine ruhige Umgebung, ein staubfreies Vinyl, und eine moderate Aufnahme-Lautstärke, damit nichts übersteuert. Sinnvoll ist eine klare Dateibenennung im Anschluss, damit Sie später Stücke wiederfinden.
Wer viel digitalisiert, legt kurze Pausen zwischen Tracks ein, um Schnittpunkte besser zu erkennen.
Bluetooth für den schnellen Alltag
Die Anlage unterstützt Bluetooth, sodass Smartphones, Tablets oder andere Bluetooth‑fähige Zuspieler kabellos verbunden werden können, um Musik direkt zu streamen. Diese Funkverbindung ergänzt die weiteren Wiedergabemöglichkeiten wie Plattenspieler, Radio, CD‑Player und USB‑Wiedergabe und macht das System flexibler im Alltag.
Bluetooth bindet das Smartphone in Sekunden ein. Playlists, Podcasts oder Hörbücher laufen drahtlos über die Anlage. Für stabile Verbindungen ist Reichweite entscheidend: ideal sind einige Meter ohne dicke Wände dazwischen. Störungen durch andere Funkquellen reduzieren Sie, wenn der Router nicht direkt neben der Anlage steht. Wer auf bestmögliche Qualität achtet, prüft die unterstützten Profile am Handy und hält die Lautstärke des Zuspielers moderat, um Dynamik zu erhalten und Clipping zu vermeiden.
Anschlüsse, die flexibel machen
Der AUX-Eingang hilft, ältere Player einzubinden, etwa ein Minidisc-Deck oder einen portablen Recorder. Der Kopfhörerausgang macht die Anlage zur persönlichen Hörstation, sinnvoll in Wohnungen oder spät abends. Für gleichmäßige Lautstärke sollte der Ausgang nicht voll aufgedreht werden, weil manche Kopfhörer empfindlich sind. Wer stärkere, externe Lautsprecher nutzen möchte, prüft im Vorfeld die Anschlussoptionen, da hier integrierte Lösungen oft fest zugeordnet sind. Das Setup bleibt dadurch kompakt und unaufwändig.
Bedienung ohne Hürden
Ein zentrales Display zeigt Modus, Sender oder Titel. Das klingt banal, hilft aber im Alltag, weil sich Bedienfehler schneller vermeiden lassen. Die Fernbedienung ergänzt das Konzept bequem. Wer eine neue Quelle wählt, navigiert über klar benannte Tasten statt verschachtelter Menüs.
Das macht die Anlage auch für Gäste handhabbar. Praktisch ist eine separate Regelung der Lautstärke, damit beim Wechsel von Platte zu Bluetooth kein Sprung in der Lautheit entsteht. Für Einsteiger sind kleine Schritte sinnvoll, um Unterschiede zwischen Quellen zu verstehen.
Klang und Lautstärke im Alltag
Das Gerät bringt eigene Lautsprecher mit und spielt Musik ohne zusätzliche Boxen. Die Gesamtleistung ist mit 40 Watt PMPO angegeben, die kontinuierliche Leistung liegt bei 2 × 2,5 Watt RMS. Für das Hören allein steht ein Kopfhörerausgang zur Verfügung, der sich besonders abends oder in ruhigen Umgebungen empfiehlt. Damit ist die Anlage sowohl für die Wiedergabe über die eingebauten Lautsprecher als auch für den Betrieb mit angeschlossenen Kopfhörern ausgelegt.
Die integrierten Lautsprecher sind auf wohnliche Räume abgestimmt. Mit 40 Watt Gesamtleistung kommt genug Druck für normale Zimmer zusammen. Wichtig ist die Platzierung: Etwas Abstand zur Wand, nicht direkt in einer Ecke, sorgt für ausgeglichenen Bass.
Das Holzgehäuse wirkt als Resonanzbremse, was Stimmen und akustische Instrumente klarer erscheinen lässt. Wer mehr Tiefe will, arbeitet mit der Aufstellung, nicht sofort mit maximaler Lautstärke. Viele empfinden moderate Pegel als angenehmer, weil der Raum weniger mitklingt.
Halbautomatik beim Plattenspieler: Komfort trifft Kontrolle
Der Plattenspieler arbeitet halbautomatisch, das heißt der Tonarm hebt und senkt sich beim Starten und Beenden der Wiedergabe automatisch. Das Drehen des Plattentellers erfolgt hingegen manuell, sodass Nutzer weiterhin die direkte Kontrolle haben. Diese Kombination sorgt für weniger Aufwand beim Schallplattenhören, ohne auf die Präzision und das Gefühl eines manuellen Systems verzichten zu müssen.
Pflege für langes Vergnügen
Vinyl liebt saubere Nadeln und staubfreie Oberflächen. Eine einfache Carbonbürste vor jedem Abspielen hilft, Knistergeräusche zu verringern. Kassetten mögen keine Hitze und keine Magnetfelder, also nicht auf Heizkörper legen und nicht neben große Lautsprechermagneten. CDs werden mit weichen Tüchern von der Mitte nach außen gereinigt. Das Holzgehäuse bleibt mit trockenem Tuch am schönsten, aggressive Reiniger sind nicht nötig. Kabel sollten locker liegen, damit Steckkontakte nicht überlastet werden.
Für wen eignet sich das?
Diese Anlage ist ideal, wenn Sie eine vielseitige Lösung möchten, die ohne großen Technikpark auskommt. Sammler, die ihre alten Medien hören und gleichzeitig Inhalte bequem sichern wollen, profitieren von der Direktaufnahme. Haushalte, die ein wohnliches Gerät mit schlichtem Handling suchen, liegen hier richtig.
Wer bereits große, separate Hi-Fi-Komponenten besitzt und gezielt auf höchste Einzel-Performance geht, bleibt vermutlich bei seinem Setup. Für alle anderen ist die Mischung aus Funktionsvielfalt, einfacher Bedienung und ordentlichem Klang überzeugend.
Praxis-Tipps für den Start
- Die Anlage wird am besten stabil platziert, um Vibrationen zu minimieren und den Plattenspieler zu schützen.
- Die Antenne sitzt nah am Fenster oft besser, was DAB+ Empfang verbessert.
- Beim Digitalisieren lohnt eine Testaufnahme, um Lautstärke und Qualität einzuschätzen.
- Bluetooth-Verbindungen werden stabiler, wenn das Smartphone in Sichtweite bleibt und nicht ständig zwischen Apps wechselt.
- Alte Kassetten profitieren von einem kurzen Spuldurchlauf, der Bandlauf beruhigt.
Technische Daten der Retro‑Hi‑Fi‑Kompaktanlage
| Merkmal | Technische Angaben |
|---|---|
| Ausgangsleistung | 40 Watt Gesamtleistung |
| Lautsprecher | 2 integrierte Lautsprecher |
| Plattenspieler-Geschwindigkeiten | 33 / 45 / 78 Umdrehungen pro Minute (halbautomatisch, Autostop) |
| CD-Unterstützung | CD, CD-R, CD-RW; MP3-Wiedergabe möglich |
| CD-Funktionen | Titelprogrammierung, Zufallswiedergabe, Wiederholung, Spulen und Titelsuche |
| Radioempfang | Digital (DAB / DAB+) und analoges UKW mit Sendersuche und Speicherfunktion |
| Aufnahmefunktion | Direkte Aufnahme (Encoding) auf USB in MP3 von Plattenspieler, Kassette, CD, DAB+, Bluetooth und AUX |
| Kassettendeck | Kassettenwiedergabe mit Autostop |
| Anschlüsse | Bluetooth, USB-Anschluss, AUX-Eingang (RCA), Kopfhörerausgang |
| Bedienung / Anzeige | LCD-Display und Fernbedienung für Komfort und Fernsteuerung |
| Gehäusematerial | Holzgehäuse zur akustischen Dämpfung und retrooptischen Gestaltung |
| Lieferumfang | Anlage, Fernbedienung, Bedienungsanleitung, Antenne |
| Besondere Komfortfunktionen | Automatische Sendersuche, Sender-Speicher, direkte Digitalisierung ohne PC |
Fazit
Kompakte Musikzentren haben sich weiterentwickelt. Sie verbinden die Welt der analogen Medien mit aktuellen Standards wie DAB+ und Bluetooth. Das spart Platz, macht den Alltag einfacher und gibt Sammlungen ein zweites Leben. Ein Holzgehäuse bringt nicht nur Stil, sondern konkrete akustische Vorteile. Wer Musik ohne Technikfrust genießen möchte, findet hier ein durchdachtes Werkzeug für jeden Tag. Die Mischung aus Bedienkomfort, Aufnahmefunktion und solider Klangbasis passt gut in moderne Wohnräume und in den Tagesablauf. So wird aus vielen kleinen Features ein runder Eindruck, der lange Freude macht.

